Was wird bei der Untersuchung wirklich gemacht?
Hautkrebsvorsorge ist nicht gleich Hautkrebsvorsorge. Die meisten Patienten erwarten, dass jede Hautkrebsvorsorge nach demselben Prinzip funktioniert. Dabei hat sich die Technologie in den letzten Jahren grundlegend verändert. In unserer Praxis in Pinneberg setzen wir auf den Fotofinder ATBM bodymaster, ein KI-gestütztes System, das die klassische Vorsorge in Präzision, Dokumentation und Verlässlichkeit deutlich übertrifft. Was genau der Unterschied ist und warum er im Zweifel entscheidend sein kann, lesen Sie hier.
Der klassische Hautcheck: bewährt, aber begrenzt
Die traditionelle Hautkrebsvorsorge arbeitet mit bloßem Auge und Dermatoskop, einem speziellen Auflichtmikroskop, das Vergrößerungsbilder einzelner Muttermale erzeugt. Ein erfahrener Dermatologe bewertet dabei Farbe, Symmetrie, Begrenzung und Oberflächenstruktur jedes auffälligen Pigmentmals.
Das funktioniert und ist seit Jahrzehnten der Standard. Die Grenzen liegen jedoch im Systemaufbau: Jede Untersuchung ist eine Momentaufnahme. Befunde werden nicht automatisch gespeichert, Muttermale nicht systematisch dokumentiert, Veränderungen nicht im Zeitverlauf verglichen. Beim nächsten Termin beginnt die Untersuchung faktisch von vorne.
Was hinzukommt: Selbst ein erfahrener Facharzt kann bei hunderten Muttermalen nicht jedes einzelne gleich intensiv bewerten. Die statistische Treffergenauigkeit liegt beim klassischen Dermatoskop bei rund 86 Prozent, abhängig von der Qualifikation des Untersuchers.
Der ATBM bodymaster: Vollautomatisch, dokumentiert, KI-gestützt
Der Fotofinder ATBM bodymaster funktioniert grundlegend anders. Das vollautomatische Kamerasystem erfasst in wenigen Minuten alle Muttermale des gesamten Körpers in sechs standardisierten Positionen. Kein Muttermal wird übersehen, alle werden automatisch gespeichert.
Beim nächsten Vorsorgetermin - in der Regel nach einem Jahr - vergleicht das System die neuen Aufnahmen mit den gespeicherten Bildern und markiert Veränderungen automatisch: gelb steht für veränderte Muttermale, rot für neu aufgetretene. Dr. Grelck sieht auf einen Blick, was sich seit der letzten Untersuchung getan hat ohne dass etwas dem Gedächtnis oder dem Zufall überlassen bleibt.
In einem zweiten Schritt kommt die Medicam 1000 zum Einsatz: ein Vergrößerungssystem, das einzelne auffällige Muttermale hochauflösend aufnimmt und diese Bilder mit einer Datenbank von 140.000 voroperierten Muttermalen abgleicht. Die KI berechnet eine Einschätzung, die als zusätzliche Entscheidungsgrundlage dient.
Der direkte Vergleich
| Kriterium | Klassischer Hautcheck | ATBM bodymaster + KI |
|---|---|---|
| Erfassung | Manuell, selektiv | Vollautomatisch, vollständig |
| Dokumentation | Keine automatische Speicherung | Alle Muttermale dauerhaft gespeichert |
| Verlaufsvergleich | Nicht möglich | Automatisch markiert |
| KI-Abgleich | Nicht vorhanden | 140.000 voroperierte Muttermale |
| Treffergenauigkeit | ca. 86 % | 98 % |
| Kosten | GKV-Hautkrebsscreening | 109,98 € (Selbstzahlerleistung) |
FAQ zur Hautkrebsvorsorge
Was ist der Unterschied zwischen dem normalen Hautcheck und dem ATBM-Scan?
Beim klassischen Hautcheck untersucht die Ärztin Ihre Haut mit Auge und Dermatoskop – das ist eine Momentaufnahme ohne Speicherung und ohne Vergleichsmöglichkeit beim nächsten Termin. Der Fotofinder ATBM bodymaster geht deutlich weiter: Alle Muttermale des gesamten Körpers werden vollautomatisch fotografiert, dauerhaft gespeichert und beim nächsten Besuch automatisch verglichen. Veränderungen werden farblich markiert. In Kombination mit einer Fachärztin steigt die Treffergenauigkeit von 86 % auf 98 %. Dieses System ist in Pinneberg einzigartig.
Was ist der ATBM-Akuttermin – und wann ist er sinnvoll?
Der Quick-ATBM-Akuttermin richtet sich an Patienten, die ein einzelnes neues oder auffälliges Muttermal kurzfristig abklären lassen möchten – ohne auf den nächsten regulären Vorsorgetermin warten zu müssen. Das betreffende Muttermal wird mit der KI-gestützten Medicam 1000 analysiert und mit einer Datenbank von 140.000 voroperierten Muttermalen verglichen. Der Termin kostet ca. 25 €. Für Patienten mit bereits geplantem ATBM-Ganzkörpertermin ist er kostenfrei.
Welche Risikogruppen sollten besonders auf Hautkrebsvorsorge achten?
Besonders gefährdet sind Menschen mit hellem Hauttyp (Typ I und II), mehr als 50 Muttermalen, familiärer Vorbelastung, häufiger Sonnenexposition oder früheren Sonnenbränden in der Kindheit. Auch Patienten, die bereits an Hautkrebs erkrankt waren, sollten häufiger zur Kontrolle – in der Regel halbjährlich. Für diese Gruppen empfehlen wir in unserer Praxis in Pinneberg den regelmäßigen ATBM-Ganzkörperscan als verlässlichste Methode der Früherkennung.
KI-Ganzkörperscan in Pinneberg – jetzt Termin vereinbaren
Der FotoFinder ATBM bodymaster ist in der Region einzigartig. Vereinbaren Sie Ihren Termin für die modernste Hautkrebsvorsorge in Pinneberg – für GKV-Patienten ab 109,98 €, für Privatpatienten in der Regel vollständig erstattet.
