Hautkrebsvorsorge


Was wird bei der Untersuchung wirklich gemacht?

Hautkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland – und gleichzeitig eine der am besten behandelbaren, wenn sie früh erkannt wird. Doch viele Patienten wissen nicht genau, was sie bei einem Vorsorge-Termin erwartet. In diesem Beitrag erklärt Dr. med. Manuela Grelck aus ihrer Praxis in Pinneberg, wie eine moderne Hautkrebsvorsorge abläuft – vom Erstgespräch bis zum KI-Ganzkörperscan.

 

Der klassische Hautcheck: Was passiert beim Dermatologen?

Jede Hautkrebsvorsorge beginnt mit einem kurzen Gespräch. Wir fragen nach Ihrer persönlichen Hautgeschichte, familiären Vorbelastungen, Ihrem Hauttyp und möglichen Risikofaktoren wie häufiger Sonnenexposition oder früheren Sonnenbränden.

 

Anschließend wird die gesamte Körperhaut systematisch untersucht – einschließlich Kopfhaut, Schleimhäute, Nägel und Zwischenräume. Auffällige Pigmentmale werden mit dem Dermatoskop vergrößert betrachtet und auf Farbe, Symmetrie, Begrenzung und Struktur bewertet.

 

Diese Untersuchung ist sorgfältig, aber sie hat eine Schwäche: Sie liefert eine Momentaufnahme. Veränderungen über Monate können nur erkannt werden, wenn Befunde dokumentiert und verglichen werden – und genau hier beginnt der Unterschied zu einer modernen, KI-gestützten Vorsorge.

 

Hautkrebsvorsorge mit KI: Der ATBM bodymaster in unserer Praxis

Unsere Praxis in Pinneberg setzt auf den Fotofinder ATBM bodymaster – ein vollautomatisches Kamerasystem, das die Qualität der Hautkrebsvorsorge auf ein neues Niveau hebt.

 

Das System fotografiert in wenigen Minuten alle Muttermale Ihres gesamten Körpers in verschiedenen Positionen. Alle Aufnahmen werden automatisch gespeichert. Beim nächsten Vorsorgetermin – in der Regel nach einem Jahr – vergleicht das System die Bilder automatisch und markiert Veränderungen farblich: gelb für veränderte Muttermale, rot für neu aufgetretene.

 

In einem zweiten Schritt kann ich als behandelnde Ärztin die künstliche Intelligenz der Medicam 1000 hinzuziehen: Vergrößerungsaufnahmen werden mit einer Datenbank von tausenden, voroperierten Muttermalen abgeglichen. Das Ergebnis ist beeindruckend – die Kombination aus Facharztexpertise und ATBM erreicht eine Treffergenauigkeit von 98 Prozent, verglichen mit 86 Prozent beim klassischen Dermatoskop.

 

Was das bedeutet: weniger unnötige Operationen, mehr Sicherheit – und eine lückenlose Dokumentation, die bei jedem Folgebesuch als Vergleichsbasis dient.

 

Wann und für wen ist die Vorsorge besonders wichtig?

Grundsätzlich empfehlen wir jedem Erwachsenen eine jährliche Hautkrebsvorsorge – unabhängig vom Alter. Besonders wichtig ist sie für Menschen mit hellem Hauttyp, vielen Muttermalen, familiärer Vorbelastung oder starker Sonnenexposition.

 

Auch in der Schwangerschaft ist eine Vorsorge unbedenklich und sinnvoll: Hormonelle Veränderungen können Muttermale in Größe und Farbe beeinflussen – eine professionelle Kontrolle gibt Sicherheit.

 

Unsere Praxis befindet sich in Pinneberg und ist gut erreichbar aus Elmshorn, Rellingen, Halstenbek, Schenefeld und Hamburg-West.


FAQ zur Hautkrebsvorsorge

 Ab wann und wie oft sollte man zur Hautkrebsvorsorge?

Gesetzlich Versicherte haben ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre Anspruch auf ein kostenloses Hautkrebsscreening. Medizinisch empfehlen wir jedoch eine jährliche Vorsorge – unabhängig vom Alter und Versicherungsstatus. Für Risikopatienten (heller Hauttyp, viele Muttermale, familiäre Vorbelastung) empfehlen wir Abstände von sechs Monaten. Einige gesetzliche Krankenkassen übernehmen das Screening bereits vor dem 35. Lebensjahr – fragen Sie Ihre Kasse.

 

Was kostet das Hautkrebsscreening – und was zahlt die Krankenkasse?

Das gesetzliche Hautkrebsscreening (Sichtuntersuchung) ist für GKV-Versicherte ab 35 Jahren alle zwei Jahre kostenlos. Den erweiterten KI-Ganzkörperscan mit dem Fotofinder ATBM bodymaster berechnen wir für gesetzlich Versicherte mit 109,98 €. Private Krankenversicherungen übernehmen diesen in der Regel vollständig. Einzelne gesetzliche Kassen erstatten die Kosten bereits – sprechen Sie Ihre Krankenkasse an.

 

Kann man in der Schwangerschaft zur Hautkrebsvorsorge?

Ja, uneingeschränkt. Eine Hautkrebsvorsorge ist in der Schwangerschaft vollkommen unbedenklich und sogar besonders empfehlenswert. Die rein optische Untersuchung ist für Mutter und Kind risikolos. Da hormonelle Veränderungen Muttermale beeinflussen können, ist eine professionelle Kontrolle in dieser Zeit besonders sinnvoll. Bitte informieren Sie uns bei der Terminvereinbarung, damit wir ausreichend Zeit einplanen können.

Dermatologie Pinneberg

Dr. med. Manuela Grelck

Fachärztin für Dermatologie, Lasermedizin, ambulantes Operieren, Ästhetische Medizin

Praxis

Eggerstedter Weg 8

25421 Pinneberg

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Dr. med. Manuela Grelck

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